AGB im PILATESplus

1. Geltungsbereich

Die nachstehenden AGB gelten für den Trainingsbetrieb im PILATESplus für Teilnehmerinnen und Teilnehmer (im folgenden „Teilnehmer“) sowie Daniela Hofacker oder von ihr eingesetzte Trainerinnen oder Trainer (im folgenden „Betreiber“). Der Trainingsbetrieb findet in Form von Kursen in Gruppen, einem Duotraining zu zweit und einem Solotraining allein statt.

2. Teilnahmebedingungen

Teilnehmer kann jede volljährige Person sein. Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Eltern. Voraussetzung für den Status als Teilnehmer ist weiterhin das Vorliegen eines rechtsgültig unterschriebenen Anmeldeformulars. Auf diesem müssen eventuelle Erkrankungen, Verletzungen sowie körperliche Einschränkungen angegeben werden. Der Betreiber behält sich vor, bei Bedarf ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen zu verlangen. Der Teilnehmer verpflichtet sich weiterhin Erkrankungen, Verletzungen und körperliche Einschränkungen, die nach dem Ausfüllen des Anmeldungsformulars auftreten, dem Betreiber vor der nächsten stattfindenden Kursstunde anzugeben. Im Übrigen willigt der Teilnehmer ein, eigenverantwortlich an den Kursen teilzunehmen.

3. Kursanmeldung

Die Teilnahme an einer Kursstunde setzt eine verbindliche Anmeldung voraus. Diese Anmeldung kann beim Betreiber persönlich, telefonisch, durch SMS oder per E-Mail erfolgen (Kontakt nur über Mobil: 01520 486 86 12 oder an info@pilatesplus.berlin). Die Anmeldung ist nur wirksam, wenn sie durch den Betreiber bestätigt wurde. Eine Teilnahme an einer Kursstunde ohne vorherige Anmeldung ist nur nach Maßgabe freier Plätze möglich (drop in).

Eine Anmeldung zu einer Kursstunde ist verbindlich. Kann ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werden, so muss dieser spätestens 24 Stunden vor Kursbeginn abgesagt werden. Bei einer kurzfristigeren Absage ist das Kursentgelt zu bezahlen, falls der frei werdende Platz nicht durch einen anderen Teilnehmer wahrgenommen wird (bei Dauerverträgen verfällt der Termin ersatzlos, auch wenn er von einem anderen Teilnehmer wahrgenommen wird).

4. Zahlungskonditionen

Alle Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwehrsteuer in Höhe von 19%.

Die Bezahlung der Kursgebühren hat im Voraus zu erfolgen. Ein Teilnehmer, der bei Antritt einer Kursstunde noch nicht bezahlt hat, hat keinen Anspruch auf Teilnahme an der Kurstunde, unabhängig davon, ob eine Anmeldung zu der betreffenden Kursstunde erfolgt ist.

Die Bezahlung von Einzeltrainings erfolgt einzeln. Werden 10er-Karten erworben, so sind diese bis zum Beginn der ersten vereinbarten Kursstunde zu bezahlen. Bei Dauerverträgen wird das Kursentgelt jeweils am Monatsanfang für den laufenden Monat fällig.

Kursgebühren können bar beim Betreiber entrichtet werden. Alternativ kann beim Betreiber die Kontoverbindung für Überweisungen des Kursentgeltes erfragt werden. Die Entrichtung von Kursgebühren durch Überweisung gilt erst bei Zahlungseingang auf das Konto als entrichtet.

5. Ablauf des Trainings

Die Kursdauer einer Kursstunde beträgt 60 Minuten. Der Kursraum darf nur barfuß, in rutschfesten Socken oder in sauberen Sportschuhen betreten werden (je nach Kurskategorie).

Die Teilnehmer willigen ein, dass während der Kurse Hospitationen zu Ausbildungszwecken stattfinden.

Die Teilnehmer haben dafür Sorge zu tragen, dass sie am Beginn der Kursstunde in ihrer Trainingsbekleidung bereitstehen. Das Nichterscheinen eines Teilnehmers wird wie eine verspätete Absage behandelt. Zu Beginn der Kursstunde können die Plätze verspäteter Teilnehmer an wartende Teilnehmer vergeben werden (drop in). Der Betreiber behält sich vor, mit Verspätung eintreffende Teilnehmer von der betreffenden Trainingseinheit auch dann auszuschließen, wenn der Kursplatz noch frei ist, ein verspäteter Einstieg in den Kurs jedoch ein erhöhtes Verletzungsrisiko begründen würde. In diesem Falle ist das Kursentgelt trotzdem zu entrichten.

6. Einzeltraining – 10er-Karte – Dauerverträge

    Einzeltraining

Für ein Einzeltraining wird ein einzelner Termin für eine Kursstunde vereinbart. Alternativ gibt es die Möglichkeit, zu Beginn einer Kursstunde freie Kursplätze zu besetzen (drop in). Das Einzeltraining muss vor Kursantritt bezahlt werden.

    10er-Karten

Eine 10er-Karte muss vor Antritt der ersten Kursstunde bezahlt werden. Die 10er-Karte wird für eine bestimmte Kurskategorie gekauft. Diese Kurskategorie wird auf der 10er-Karte vermerkt. Die originale 10er-Karte verbleibt beim Betreiber. Der Teilnehmer kann eine Bestätigungskarte bekommen.

Die Kurstermine können einzeln oder mehrere auf einmal im Voraus vereinbart werden. Dabei hat der Teilnehmer die Wahl zwischen allen Kursarten der vermerkten Kurskategorie. Außerdem kann er Kursarten von billigeren Kurskategorien wählen, ohne dass eine Rückzahlung des Differenzbetrages der Kursgebühr erfolgt. Die Vereinbarung der Termine ist verbindlich. Bei Teilnahme an den Terminen oder nicht fristgerechter Absage von Terminen wird je eine Einheit von der originalen 10er-Karte abgestrichen.

10er-Karten sind 12 Monate ab Ausstellungsdatum gültig. Der Teilnehmer ist dafür verantwortlich, binnen dieser Zeit ausreichend viele Termine zu vereinbaren. Danach verfallen noch nicht vereinbarte Termine.

    Dauerverträge

Mit Dauerverträgen wird die regelmäßige wöchentliche Teilnahme an Kursen geregelt. Hierfür ist ein Monatsbeitrag zu bezahlen. Dauerverträge können nur mit Daniela Hofacker abgeschlossen werden. Diese AGB sind ergänzend zu den Vertragsbedingungen der Dauerverträge anzuwenden.

7. Nachholstunden

Rechtzeitig abgesagte Termine dürfen nachgeholt werden. Die Nachholstunden müssen vorher vereinbart werden. Die Terminvereinbarung für eine Nachholstunde steht unter dem Vorbehalt, dass freie Plätze in einem Kurs der gleichen Kurskategorie vorhanden sind.

Eine Erstattung von Kursgebühren einer 10er-Karte oder einer gebuchten Einzelstunde ist nicht möglich. Weist der Teilnehmer nach, dass er aus medizinischen Gründen für längere Zeit nicht an Kursen teilnehmen kann, kann allerdings die Frist von 12 Monaten zur Wahrnehmung der Kurstermine ausgesetzt werden.

8. Kursauswahl – Kursverlegung – Schließungszeiten

Bei Krankheit des Betreibers bemüht sich dieser um schnellen Ersatz. Sollte dies nicht möglich sein, werden alle Teilnehmer vor Kursbeginn informiert, dass die Kursstunde ausfällt. Ausgefallene Kursstunden dürfen vom Teilnehmer nachgeholt werden.

Der Betreiber behält sich vor, den Kursplan nach Vorankündigung zu ändern. In diesem Fall wird den Kursteilnehmern für ihre gebuchten Kurstunden ein Ersatztermin angeboten.

An gesetzlichen Feiertagen bleibt das PILATESplus geschlossen. Überdies kann das PILATESplus für 4 Wochen im Jahr urlaubsbedingt geschlossen werden. Die Schließungszeiten werden 4 Wochen im Voraus bekanntgegeben.

9. Haftung

Der Betreiber haftet für Schäden jeglicher Art nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Außerdem ist die Haftung ausgeschlossen bei Schäden, die im Zusammenhang mit einer Erkrankung, Verletzung oder körperlichen Einschränkungen entsteht, wenn der Teilnehmer den Betreiber hierüber vorab nicht informiert hat. Für Garderobe und Wertsachen der Teilnehmer ist jegliche Haftung ausgeschlossen.

10. Hausordnung

Das PILATESplus wird eigenständig in den Räumen der Physioworxx GmbH betrieben. Insofern verpflichtet sich der Teilnehmer, die gültige Hausordnung einzuhalten. Insbesondere verpflichtet sich der Teilnehmer, Weisungen des Betreibers sowie von Mitarbeitern der Physioworxx GmbH zu befolgen, soweit diese einem ordnungsgemäßen Ablauf des Betriebs dienen.

11. Datenschutz

Zum Zwecke einer optimalen Betreuung der Teilnehmer speichert der Betreiber intern persönliche Daten. Diese unterliegen dem datenschutzrechtlichen Bestimmungen und werden ohne Einwilligung des Teilnehmers nicht nach extern weitergegeben.

12. Schlussbestimmungen

Anwendbar ist ausschließlich das in der Bundesrepublik Deutschland geltende Recht.

Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, Ansprüche aus dem Vertrag ohne Zustimmung des Betreibers abzutreten.

Sollte eine Regelung der AGB unwirksam oder nicht durchführbar sein oder werden, so tritt an die Stelle eine Regelung, die nach Sinn und Zweck der zu ersetzenden Bestimmung in rechtswirksamer Weise am nächsten kommt. Gleiches gilt für eventuelle Regelungslücken. In jedem Fall wird dadurch die Wirksamkeit der Vertragsbedingungen im Übrigen nicht berührt.